Newsletter 4/2011
Eine Ebene höherLebensqualität trotz Diabetes
Für die meisten Menschen ist Diabetes Typ 2 gleichbedeutend mit Einschränkungen und Verzicht, vor allem beim Essen. Das ist jedoch nicht notwendig, denn der Schlüssel zu mehr Lebensqualität ist eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung. Claudia Brugger, aks Diätologin und Diabetesberaterin, und Stephan Schirmer, Projektleiter der Mobilen Diabetesschulung der aks Gesundheitsvorsorge, erklären worauf DiabetikerInnen achten sollten.
Dr. Klien als Präsidentin der Gesellschaft für Arbeitsmedizin bestätigt
Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin wurde die Vorarlbergerin Dr. Christine Klien Anfang November erneut zur Präsidentin der Gesellschaft gewählt. Dr. Klien ist ärztliche Leiterin des Arbeitsmedizinischen Zentrum Vorarlberg der ameco GmbH in Bregenz.
Fernseher und Computer machen lesefaul, dick und aggressiv
Der Fernseher ist aus den meisten Haushalten nicht wegzudenken und wird allzu oft als „Babysitter“ eingesetzt. „Sie werden es kaum schaffen, Fernseher und Computer völlig aus dem Leben Ihrer Kinder zu verbannen“, erklären aks Psychotherapeutin Mag. Dr. Marlies Matt von den aks Kinderdiensten und aks Psychologin Mag. Irene Fitz von der aks Gesundheitsvorsorge. „Wichtig ist allerdings, den Umgang damit so zu gestalten, dass die Geräte zur positiven Entwicklung Ihres Kindes beitragen“, so die Therapeutinnen.
Vorbeugung schützt vor Hand- und Schulterproblemen
Es beginnt oft im Kleinen, zunächst mit leichten, dann stärker werdenden Schmerzen und Taubheitsgefühlen in den Händen und Schultern, Problemen im Schulter- Nackenbereich. „Immer häufiger entstehen daraus ernsthafte Erkrankungen, die auf die Belastungen am Arbeitsplatz zurück zu führen sind“, erklärt Dr. Christine Klien, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Geschäftsführerin der ameco health professionals GmbH.
Wenn Arbeit seelisch krank macht
Auch in Vorarlberg nehmen die psychosozialen Belastungen in der Arbeitswelt aus unterschiedlichen Gründen immer mehr zu. Was jeder Einzelne durch individuell gefühlte Überlastung und Beanspruchung wahrnimmt wird auch an einer Zunahme der Krankenstände im Bereich der psychischen Erkrankungen erkennbar. „Im Jahr 2010 gab es in Vorarlberg über 4.500 Krankenstandsfälle wegen psychischer Erkrankungen mit insgesamt mehr als 115.000 Krankenstandstagen“, erklärt ameco Geschäftsführerin und Arbeitsmedizinerin Dr. Christine Klien.
Fit und gesund bis ins hohe Alter
Wer auch im Alter fit und gesund bleiben möchte, kann viel dafür tun. Die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung helfen dabei. Ernährungswissenschafterin Mag. Angelika Stöckler und Sportwissenschafter Stephan Schirmer von der aks Gesundheitsvorsorge geben Tipps, für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Ruhige, entspannte und friedliche Weihnachten
Viele Menschen freuen sich auf Weihnachten, doch die Erwartungen an eine besinnliche Zeit erfüllen sich nicht für alle: Für viele bedeutet Weihnachten Stress und Streit in der Familie oder auch die Erfahrung von Einsamkeit. Die sozialpsychiatrischen Dienste des aks geben Tipps, wie Weihnachten ruhig, entspannt und friedlich wird. Denn mit der richtigen Vorbereitung werden die Feiertage ein Fest der Freude.
Vaterschaft
Die Vaterschaft beinhaltet weit mehr als dass „Vater schafft“. Zum Wohle der Kinder sollten mehr denn je die Vaterschaft und Mutterschaft gleichbedeutend eingeschätzt und angenommen werden, so aks-Psychologe Mag. Hannes Berthold.
Teilhabe älterer Menschen am öffentlichen Leben
Heute leben die Menschen länger und gesünder als je zuvor. Derzeit sind 6,7% der Vorarlberger 75 Jahre und älter. Bis zum Jahr 2050 werden es laut Statistik Austria 16,5% sein. Es gilt den Wert der „neuen Alten“ zu erkennen, ihr Wissen und ihre Ressourcen zu würdigen und sie als wichtige Gesellschaftsgruppe in soziale und politische Projekte einzubeziehen, meint Elisabeth Felder, Ergotherapeutin in der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation des aks.
Selbst Wege aus der Krise finden
Menschen mit psychischen Erkrankungen haben häufig das Gefühl hilflos zu sein. Welche Strategien dazu dienen, die Krankheit besser zu bewältigen und wieder mehr Einfluss auf das eigene Leben zu haben, erklärt Paul Hahn, Stellenleiter der Sozialpsychiatrischen Dienste des aks in Bludenz
Fit und erfolgreich in der Schule
Die Fachleute der aks-Gesundheitsvorsorge geben Tipps für ein gesundes und erfolgreiches Schuljahr. „Familien sind maßgeblich am schulischen Erfolg ihrer Kinder beteiligt“, sind sich Psychologin Irene Fitz, Sportwissenschafter Stephan Schirmer und Ernährungswissenschafterin Angelika Stöckler einig.
Weihnachten: Feiern ohne Reue
Weihnachten ist eine Zeit des Wohlfühlens und Genusses. Damit das auch so bleibt, hat die aks Gesundheitsvorsorge Tipps für die Feiertage zusammengestellt.
Aktuelle Themen
Dieses Mal geht es um das Thema Vaterschaft, die Teihabe von älteren Menschen am öffentlichen Leben, selbst Wege aus der Krise finden und die Frage, wie man gesund und fit durch das Schuljahr kommt.
aks MitarbeiterInnen bilden sich weiter
Zehn TherapeutInnen der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation des aks haben vor kurzem an der Weiterbildung zum Thema "Medi Tape I" teilgenommen. Ab sofort wird diese Therapiemethode für neurologische KlientInnen im ganzen Land angeboten.
Kiesel ICH-Zeit
Ein Angebot für Jugendliche von Eltern mit seelischem Leiden: Die Probleme, mit denen Kinder und Jugendliche psychisch erkrankter Eltern konfrontiert werden, sind vielfältig. Sie entstehen einerseits durch die Erkrankung der Eltern und andererseits durch die Folgen der Krankheit, durch die veränderte soziale und familiäre Situation. Genau hier hilft Kiesel, ein Angebot der Sozialpsychiatrischen Dienste des aks.